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Business-Friendzone – Warum ‘sei einfach authentisch’ dich in der Business-Friendzone hält
“Sei einfach authentisch.” Klingt gut. Fühlt sich richtig an. Und hält dich trotzdem in der Business-Friendzone fest.
Nicht weil du etwas falsch machst. Sondern weil die Version von dir, die du gerade bist, noch nicht die Version ist, die deine Vision erreichen kann.
In diesem Artikel erfährst du, warum “sei du selbst” als Business-Ratschlag zu kurz greift – und was du stattdessen tun kannst, um aus der Friendzone rauszukommen und die CEO-Identität zu verkörpern, die deine Traumkunden anzieht. Konkret, machbar und ohne Verstellung.
Das Problem mit "Authentizität"
Alle reden davon: “Sei einfach du selbst. Sei authentisch.”
Klingt gut, oder? Klingt nach Freiheit. Klingt nach “du darfst so sein, wie du bist.”
Aber weisst du was? Genau das hält dich in der Business-Friendzone.
Denn “sei einfach du selbst” ist oft nur ein Freifahrtschein, um in deiner Komfortzone zu bleiben – nett, harmlos, freundlich. Du willst es allen recht machen. Du willst gemocht werden. Du willst niemanden vor den Kopf stossen.
Und genau deshalb wirst du gemocht – aber man sieht weder die Leader noch die Expertin in dir, sondern die liebe Freundin.
Das ist die Friendzone-Mechanik: Du bist die Nette. Die Sympathische. Die, die man weiterempfiehlt. Aber wenn es ums Geld geht, wenn es um die Kaufentscheidung geht – dann buchen sie jemand anderen.
Und wenn’s besonders perfide läuft? Dann erzählen sie dir das sogar noch voller Stolz – ohne es böse zu meinen.
Warum?
Weil die Version von dir, die du jetzt bist, noch nicht die Version ist, die deine Vision erreichen kann.
Sonst hättest du es schon geschafft.
Deshalb funktioniert “Sei einfach du selbst” halt eben nicht
Hier ist das Problem:
Wir haben nie gelernt, uns selbst zu sein.
Uns wurde beigebracht, im System zu funktionieren. Uns anzupassen. Selber denken? Dinge auf eigene Art und Weise tun? Spätestens ab der Schule unerwünscht.
Wie viele von uns haben zu hören bekommen: “Du bist zu sehr XY.”
Zu laut. Zu powervoll. Zu selbstbewusst. Zu leise. Zu kritisch. Zu irgendwas.
Und du hast gelernt, so zu sein, wie “man zu sein hat.“
Ein Kind kommt auf die Welt und IST einfach. Es überlegt sich nicht, ob es im Vergleich zu anderen besser oder schlechter ist. Diese Bewertungen kommen erst mit der Zeit – von aussen. Man fängt an, die Flügel zu stutzen. Und sich selbst mehr und mehr zu verlieren.
Und jetzt plötzlich, wo du ein Onlinebusiness aufbaust, hängt alles davon ab, dass du “einfach dich selber sein sollst.“
Aber wer bist du nochmal genau?
Wann warst du das letzte Mal 100% du selbst? Mit deinen Kindern? Mit deinen Eltern? Mit dem Partner? Wenn du ganz alleine bist? Im Büro? Mit deinen Kunden?
Vielleicht fällt dir jetzt auf: Wir alle nehmen zig verschiedene Rollen im Leben ein. Und das ist völlig in Ordnung so.
Aber genau deshalb ist dieses “sei doch einfach authentisch” eben nicht so einfach, wie das da draussen am Laufmeter kolportiert wird.
Stimmt eben so nicht ganz.
Denkst du wirklich, jemand, der mich beim Outdooring kennt, sagt: “Yep, diese Andrea auf Instagram – das ist die Andrea, die ich so 1:1 aus den Bergen kenne. Eindeutig.“?
Wohl eher nicht.
Insbesondere, weil ich Schweizerin bin und im “normalen Leben” Schweizerdeutsch spreche. Diese “Social-Media-Andrea” ist für alle, die mich privat kennen, wohl eher etwas seltsam. Ja, vielleicht sogar befremdlich.
Soviel zum Thema “sei doch einfach du selbst.“
Aber keine Angst: In diesem Artikel knacken wir das Geheimnis.
Und die Lösung ist nicht (nur) “finde dein wahres Selbst.”
Die Lösung ist: Erschaffe eine neue Version von dir.
Eine Version, die deine Vision erreichen kann. Eine Version, in die du hineinwachsen darfst. Eine Rolle, die du verkörpern lernst – nicht weil du dich verstellst, sondern weil du wählst, wer du sein willst.
Man sagt ja: Zieh dir einen Schuh an, der etwas zu gross ist – und wachse hinein.
Genau das tun wir jetzt.
Teil 1: Confidence ist kein Gefühl – es ist der Beweis, dass du tust, was du sagst
Okay. Wenn “sei einfach du selbst” nicht die Lösung ist – was ist es dann?
Die Antwort ist: Du brauchst eine Version von dir, die Confidence ausstrahlt.
Dein Kunde muss spüren, dass du die perfekte Anlaufstelle für ihn bist, um sein Problem zu lösen oder das gewünschte Ziel zu erreichen. Deshalb ist es nicht nur die Frage, was du tust – Konzepte, Strategien, Funnel, Content, Marketing, Kundenakquise – sondern, und vielleicht noch viel mehr, die Frage, wer du sein darfst. Was du verkörperst. Was du ausstrahlst.
Denn deine Kunden müssen diese Confidence wahrnehmen, sie müssen andocken können, sich verstanden fühlen und in dir nicht “irgendeine” Expertin sehen, sondern DIE Expertin – IHRE Expertin.
Du willst nicht die desperate “ich brauche dich (Kunde)”-Energie, die dich in der Friendzone hält, sondern die magnetische “ich bin die Richtige für dich”-Energie, die Kunden anzieht.
Aber hier ist das Problem:
Die meisten denken, Confidence ist ein Gefühl, etwas, das man “hat” oder halt eben “nicht hat.” Und deshalb versuchen sie, sich Confidence einzureden – durch Affirmationen, Vision Boards, Mindset-Work. Aber das funktioniert nicht, denn Confidence ist kein Gefühl – es ist ein Ergebnis.
Irgendwo habe ich mal den genialen Satz aufgeschnappt: “Confidence is earned, not felt.” Confidence wird verdient, nicht gefühlt.
Dein Gehirn glaubt nicht, was du sagst – es glaubt, was du tust
Dein Gehirn glaubt nicht, was du dir im Spiegel sagst, es glaubt nicht deine Affirmationen, und auch nicht deine Vision Boards.
Dein Gehirn glaubt, was du tust.
Jedes Mal, wenn deine Handlungen mit deinen Absichten übereinstimmen, speichert dein Gehirn das als Beweis: “Ich kann mir vertrauen.” Das ist Self-Trust.
Und Self-Trust ist nicht wie ein Achievement, das du einmal schaffst und dann abhaken kannst – es baut sich auf, durch Consistency, auch an schlechten Tagen, GERADE an schlechten Tagen. Nicht Intensität zählt, sondern Longevity. Du kannst nicht einmal im Monat eine Hammer-Performance hinlegen und erwarten, dass dein Gehirn dich dafür mit anhaltender Confidence belohnt. Dein Gehirn schaut, ob du dir treu bleibst – auch wenn es unbequem ist, auch wenn du gerade keine Lust hast, auch wenn niemand zuschaut, wenn Dinge nicht so laufen, wie du es gerne hättest.
Der Unterschied zwischen "einmal schaffen" und "aufbauen"
Stell dir vor, du bist Bergführer. Einmal erfolgreich einen Gipfel erreichen? Das ist ein Achievement, ein tolles Gefühl, ein Foto für Instagram. Aber Confidence als Bergführer – die Ruhe und Zuversicht, die deine Kunden spüren, wenn sie sich an dein Seil hängen – die entsteht nicht durch einen erklommenen Gipfel. Die entsteht durch hunderte Touren, durch Erfahrung, durch Situationen, in denen du ruhig geblieben bist, obwohl es kritisch wurde, durch Momente, in denen dein Kunde Höhenangst bekam – und du der Fels in der Brandung für ihn warst.
Das ist der Unterschied: Ein Achievement schaffst du einmal, dann ist es vorbei, Haken dran. Self-Trust baut sich auf, wird stärker, multipliziert sich.
Oder ein Beispiel aus meinem eigenen Business:
Was denkst du, wie ich das Thema Sprechstories und – noch schlimmer – Insta-Lives verabscheut habe?
Hey, ich war die, von der es praktisch kein einziges Foto gab, okay? Unsere Generation ist vor Telefonbeantwortern zurückgeschreckt – und heute sind wir tagtäglich mit Videotelefonie und Sprachnachrichten konfrontiert. Und dann realisierst du plötzlich, dass Onlinebusiness mit Personal Brand zu tun hat und dass da kein Weg an Sichtbarkeit vorbeiführt.
Und tja, dann musst du dich entscheiden: Willst du’s oder nicht?
Die Version von mir, die heute sogar sehr gerne Sprechstories oder Headtalk-Reels macht und ohne Probleme Live gehen kann – die gab es damals nicht. Die Confidence, die ich mittlerweile habe, fiel mir nicht in den Schoss. Ich habe sie mir erarbeitet.
Nicht “einmal Live gehen und ich bin die Queen of Insta-Lives.”
Sondern es immer und immer wieder tun. Mit dem richtigen Mindset. Aus der Energie heraus, dass ich ein Business habe, das meiner Traumkundin hilft, ihr Problem zu lösen – und für genau sie habe ich das Live gemacht und alles andere bewusst ausgeblendet.
All die neugierigen Nasen, mit denen ich mal im Studium war oder mit denen ich mal gearbeitet habe und die jetzt verständlicherweise neugierig ins Live reinklicken – und wohl nicht kapiert haben, dass ich das sehe. Yep, solche Dinge haben mich am Anfang ganz schön verunsichert, auch wenn ich bestmöglich versucht habe, mir das nicht anmerken zu lassen. Es war creepy.
Mittlerweile ist es mir wurst.
Ich konzentriere mich ausschliesslich auf diejenigen, die für mein Business, meine Vision relevant sind.
Drei Kategorien Menschen
Wir begegnen immer drei Kategorien Menschen:
Die einen feiern uns für das, was wir machen und was wir sind.
Die anderen finden es unmöglich und daneben.
Und der dritten Kategorie ist es gleichgültig.
Wir entscheiden, welcher Kategorie wir Aufmerksamkeit und Gehör schenken.
Und genau das ist der Unterschied zwischen “ich fühl’s mich heute grad nicht” und “ich tue es trotzdem.”
Aber hier ist noch etwas, das ich dir sagen muss:
Confidence wird oft mit Arroganz verwechselt.
Oder es triggert Menschen, wenn jemand “so selbstsicher” auftritt – weil wir ja bekannterweise eingetrichtert bekamen, dass man sowas nicht macht. Dass man bescheiden sein soll. Dass man sich nicht in den Vordergrund drängt. Dass man nicht zu viel Raum einnimmt.
Ich weiss das so genau, weil ich exakt das durchlebt habe.
Als Kind war ich extrem frühreif und altklug und entsprechend selbstsicher und unerschrocken. Beispielsweise habe ich mir mit vier Jahren das Lesen und Schreiben selber beigebracht, weil mich die Abhängigkeit von Vorlesern nervte – ich liebte Geschichten und Bücher, und mein Freiheitsdrang inspirierte mich damals schon dafür zu sorgen, freien Zugang zu Büchern zu haben.
Ohne überheblich sein zu wollen, musste ich aber spätestens in der ersten Klasse merken, dass sowas jetzt nicht überall “gut ankommt.” Und das Selbstbewusstsein nahm mit jedem Jahr ab. Ich wurde zu Andrea, A wie die Angepasste – was natürlich so gar nicht funktioniert hat. Menschen spüren das intuitiv. Aber das ist eine andere Geschichte.
Vielleicht hast du meinen Leitspruch schon mal gehört: “Ein Onlinebusiness aufzubauen ist hinsichtlich Persönlichkeitsentwicklung wohl etwas vom Krassesten, was du machen kannst – du begegnest dir selber von Perspektiven, von denen du nicht mal geahnt hast, dass die da sind.”
Nun, genau das war meine Reise zu mir selber.
Meine Selbständigkeit war mehr als eine Möglichkeit, Rechnungen zu begleichen. Sie wurde – ganz unbeabsichtigt von mir – zur Reise zu mir selber.
Zum Beispiel habe ich an einem Punkt gemerkt, dass sehr selbstbewusste Frauen, die einfach ihr Ding machen und damit so richtig aus der Masse herausstechen, bei mir sowas von triggern. Im ersten Moment fand ich die alle kategorisch doof und einfach selbstdarstellerisch und völlig übertrieben.
Schon mal gehört, dass wenn dich etwas triggert, es zwangsläufig mit dir selber zu tun hat…?
Exakt, das war auch hier der Fall.
Weil ich mein Selbstbewusstsein seit Jahren unter zig Schichten “Angepasstsein” vergraben hatte, triggerten diese Ladies natürlich bei mir gewaltig.
Aber weisst du, was mich wirklich getriggert hat?
Nicht ihre Selbstsicherheit an sich. Sondern, dass ich sie für arrogant hielt – für selbstdarstellerisch, für “zu viel.” Und gleichzeitig hatte ich panische Angst davor, selbst so wahrgenommen zu werden, wenn ich mich trauen würde, genauso selbstbewusst aufzutreten.
Denn genau das hatte ich als Kind gelernt: Anderssein hat Konsequenzen – und die sind nicht immer tobender Applaus und Zuspruch.
Ich war die, die in Zeiten, wo Jeans absolut in waren, diese komplett verweigerte – aus Überzeugung trug ich Jersey-Leggings, vorzugsweise weite. Für mich heute so gar nicht mehr nachvollziehbar, denn heute LIEBE ich Jeans. Aber damals war das halt einfach mein Ding.
Und so habe ich früh gemerkt: Wenn du aus der Masse herausstichst, wenn du deinen eigenen Kopf hast, wenn du einfach bist – dann macht dich das angreifbar. Also habe ich gelernt, mich anzupassen, mich kleiner zu machen, mich zu verstecken.
Und genau deshalb triggerten mich diese selbstbewussten Frauen so sehr: Sie zeigten mir, was ich mir selbst nicht erlaubte zu sein. Sie waren laut, während ich leise war. Sie nahmen Raum ein, während ich mich klein machte. Sie waren unapologetic sie selbst – und ich hatte Angst, als arrogant und/oder überheblich wahrgenommen zu werden, wenn ich das auch tue.
Aber hier ist die Wahrheit: Confidence ist nicht Arroganz. Selbstbewusstsein ist nicht Selbstdarstellung. Sichtbar sein ist nicht “zu viel.”
Und hier ist, was das bedeutet:
Diese Version von dir, die Confidence ausstrahlt – die ruhig und selbstsicher auftritt, die weiss, dass sie die Richtige für ihre Kunden ist, die keine Angst hat, Raum einzunehmen – das ist die neue Version von dir.
Nicht die Version, die es allen recht machen will.
Nicht die Version, die in der Friendzone feststeckt.
Sondern die CEO-Version. Die Expertin. Die Frau, die ihre Vision erreichen kann.
Und genau das bringt mich zu Teil 2:
Teil 2: Die Angst vor der neuen Version
Um aus der Business-Friendzone rauszukommen, musst du die “nette Freundin”-Version im Business loslassen.
Das klingt logisch. Aber es macht Angst.
Denn was passiert, wenn du aufhörst, es allen recht zu machen? Wenn du Grenzen setzt? Wenn du CEO-Energie ausstrahlst statt nahbare Freundin-Energie?
Was, wenn sie mich für arrogant halten?
Hier ist die ehrliche Wahrheit: Wenn du eine CEO-Version von dir erschaffst, hat das Konsequenzen.
Nicht alle werden dir zujubeln. Manche – vielleicht sogar Familie und Freunde – schauen komisch aus der Wäsche. Und das hat psychologische Gründe:
Du lebst ihnen vor, dass du für dich und deine Vision losgegangen bist. No matter what.
Du bist das Risiko eingegangen, auf die Nase zu fallen, Fehler zu machen, zu scheitern – und das vor aller Augen. Immerhin hast du ein Onlinebusiness.
Viele trauen sich gar nicht erst, darüber nachzudenken, ob sie wirklich IHR Leben leben oder eines nach Vorgabe von Traditionen, Familie, Gesellschaft und Umfeld. Geschweige denn, sich zu überlegen, was so eine richtig krasse Vision wäre – ein C-Ziel, von dem du aktuell noch keine Ahnung hast, wann und wie du es erreichst.
(Zur Einordnung: A-Ziel= Du hast es bereits erreicht, kannst es jederzeit wieder tun. B-Ziel: Du hast es noch nicht erreicht, weisst aber, dass du das kannst. C-Ziel= Du hast es noch nie erreicht und hast keine Ahnung, ob und wie du das zum Kuckuck jemals kannst – aber du hast so richtig Bock drauf. Die Vorstellung davon, DAS erreicht zu haben, löst so richtig was aus in dir.)
Viele machen auf (vermeintliche) Sicherheit und reden sich ein, dass es (nur) so richtig ist. Und dass sie doch eigentlich ganz glücklich sind.
Und dann kommst du.
Du gehst los und riskierst was – und du zeigst dich. Erschaffst etwas (und eine neue Version von dir) vor aller Augen!
Und weisst du, was das bei manchen auslöst?
Kennst du diese Auswanderer-Real-TV-Shows? Die basieren auf genau diesem Prinzip: Anderen vom sicheren Sofa aus dabei zusehen, wie sie alles riskieren und auswandern.
Natürlich wissen die auf dem Sofa alles besser. Genau wie die, die am TV Fussball oder Formel 1 schauen – bequem vom Sofa aus, mit der Bierflasche in der Hand und nicht selber Leistung erbringend (und vielleicht sogar super unsportlich unterwegs sind). Aber die Sofa-Sitzer hätten alle Eventualitäten weit im Voraus kommen sehen und natürlich heroisch abgewendet. Oder eben schlauerweise sich gar nicht erst in so eine “klar vorhersehbar dumme” Situation gebracht. Das hat man nun davon, tja, selber schuld.
Man träumt etwas mit, wenn jemand auswandert, am Strand flaniert. Und ist super dankbar, wenn die Dinge anfangen, schwierig zu werden oder Katastrophen passieren.
Und das Highlight – die endgültige Bestätigung – ist, wenn die Auswanderer dann geknickt den Rückzug antreten müssen, weil sie gescheitert sind. DA hat man die absolute Bestätigung, dass es gut ist, dass man nie ein solches Risiko eingegangen ist.
Und genau das passiert, wenn du CEO wirst: Du gibst anderen die Möglichkeit, dich scheitern zu sehen. Oder als arrogant, moneydriven, gierig, salesy, aufdringlich, überheblich, egozentrisch wahrzunehmen.
Nicht weil du das bist. Sondern weil sie das projizieren.
Das Money-Mindset-Problem
Und dann ist da noch die Sache mit dem Geld.
Viele haben nur schon ein Problem damit, sich selber als “CEO” zu sehen, geschweige denn entsprechend zu handeln. Haben so ein abschreckendes Bild eines klassischen Clichés eines Managers im Kopf – grau, nur an Zahlen interessiert und gefühllos.
Aber hier ist die Wahrheit: Ein Business ist per Definition ertragsorientiert.
Ansonsten hast du eine NPO, machst Charity oder hast ein Hobby. Das ist absolut in Ordnung, wenn du das so willst – du darfst ohne Frage alle deine Angebote, Dienstleistungen und Services unentgeltlich anbieten oder für jedermann erschwinglich und bewusst nicht ertragsorientiert unterwegs sein.
ABER:
Wenn du beabsichtigst, ein “richtiges” Business zu haben, von dem du auch leben kannst – eins, das dir nicht nur Zeit und Geld entzieht, sondern dir nicht nur Spass macht und eine Erfüllung ist, sondern dir auch noch finanziell etwas zurückgibt – dann bist du hier richtig.
Es fängt an mit einer bewussten Entscheidung: Du hast ein Unternehmen. Du bist CEO.
Geld zu verlangen für etwas, was uns Spass macht, was wir gerne machen und was uns auch leicht von der Hand läuft – das kann insbesondere am Anfang befremdlich sein.
Aber stell dir mal vor: Hättest du ein Offlinebusiness wie zum Beispiel eine elegante Boutique – kämest du gar nicht erst auf die Idee, dich dafür zu schämen, faire Preise zu verlangen. Denn da sind Fixkosten und Verpflichtungen. Du musst erst investieren in Kleidung, Deko, Interieur und Ladenlokal, bevor du überhaupt Kunden empfangen kannst.
Wenn dann jemand kommt, berätst du die Kundin, sie probiert diverse Dinge an und entscheidet sich dann für einen oder mehrere Artikel. Da kämest du wohl eher nicht auf die Idee, den Einkauf zu verschenken. Und würdest dich wohl eher nicht komisch fühlen, die Artikel zu scannen und den Totalbetrag zu nennen, die Kundin bezahlt, du verpackst alles in eine schöne Tüte und gratulierst der Kundin zu ihrem Einkauf und wünschst ihr langanhaltende Freude mit den Artikeln.
Und obwohl ein Onlinebusiness auch Kosten mit sich bringt – ja, im Vergleich zu einem Offlinebusiness natürlich sehr viel weniger – doch Dinge wie Zoom, Canva, ein funktionierender Laptop, Smartphone, Makeup, Kleidung, Fotoshooting, Webseite, Coaching/Beratung/Mentoring, Treuhänder, etc. – alles kostet. Ja, am Anfang kann man starten mit dem, was man hat, aber man lernt schnell die Vorzüge von gewissen kostenpflichtigen Services, Programmen, Produkten zu schätzen.
Und trotzdem: Im Onlinebusiness fühlt es sich plötzlich “unangenehm” an, Geld zu verlangen. Warum? Weil du zu nahbar bist. Zu nett. Zu sehr Freundin.
Das ist die Friendzone.
An “JA, ich will ein sehr erfolgreiches Business aufbauen und reich werden” (was auch immer jeder für sich unter “reich” versteht) ist nichts Schlechtes auszusetzen.
Leider ist genau diese Einstellung aber super tief in unserer Gesellschaft verankert – man wird schnell als geldgierig und materialistisch abgestempelt. Und irgendwie wird gerade bei uns Frauen gefühlt vorausgesetzt, dass wir alles pro bono und aus dem Herzen heraus machen.
Ich habe es mir zur Mission gemacht, dass keine Frau ihre Expertise unter Wert verkaufen muss.
“Muss” im Sinne von: Sie denkt, dass ein höherer Preis nicht angebracht wäre, obwohl es sich doof anfühlt, selbst wenn jemand zum tieferen Preis bucht – weil der energetische Austausch (und Geld ist nichts anderes) nicht ausbalanciert ist.
Es fühlt sich an, als überreiche man dir einen laberigen Fisch.
Wenn du den Preis senkst aufgrund “der Meinung derer da draussen”, senkst du nicht nur den Kaufpreis deines Angebotes.
Du senkst vielmehr den Wert deiner Expertise. Und auch gleich noch deinen Selbstwert mit.
Money-Mindset aufbauen – durch TUN
Money-Mindset ist mehr als ein paar Affirmationen sprechen.
Erinnerst du dich an den Abschnitt oben? Dein Gehirn sieht dir beim TUN zu und lernt, dass du eine neue Version von dir erschaffen hast.
Zum Beispiel kann es sein, dass sich dein Äusseres ändert. Dass du dir Dinge gönnst. Und da kannst du klein anfangen.
Niemand geht ins Gym und trainiert direkt mit den maximal schweren Gewichten, oder?
Langsam und stetig schützt vor Verletzungen – im Mental Gym oder im Fitness-Gym.
Aber ohne Reiz kein Wachstum. Das gilt ebenfalls für beide Gyms.
CEO sein ≠ kaltes Monster
Hier ist, was viele falsch verstehen:
CEO sein bedeutet nicht, dass du jetzt ein geldgieriges kaltes Monster wirst. Im Gegenteil.
Du darfst selbstverständlich helfen. Du darfst auch kostenlos helfen. Und ja, du darfst auch Low-Price-Tickets anbieten.
Aber aus der richtigen Energie heraus. Und nicht auf Kosten deines Selbstwertes und deiner Expertise.
Gerade wir Frauen müssen lernen, nicht alle retten zu können und nicht alle retten zu müssen.
Es ist nichts Verwerfliches daran, für sich zu gehen – selbst wenn der finanzielle Ertrag nicht an erster Stelle steht.
Eigentlich gibt es keine bessere Ausgangslage, als wenn du dein Business aus finanziellen Gründen gar nicht bräuchtest und es ausschliesslich aus der Freude an der Sache angehst – und man die Begeisterung für dein Thema in jedem Buchstaben eines Beitrags spürt.
DAS hat magnetische Wirkung, das kann ich dir garantieren.
Denn wer will denn schon auf einer Party dem einen Typen begegnen, der super verzweifelt auf der Suche nach Mrs. Right ist?
Yep – dem weichen alle aus. Das hat so eine “Aura”, die man förmlich 3 km gegen den Wind riechen kann.
So auch im Business: Wer super verzweifelt auf Kundenjagd ist, weil die Miete fällig ist, strahlt das leider nicht selten aus – was maximale Kundenabschreckwirkung hat.
Der Zwischenraum
Und dann ist da noch dieser Moment:
Du bist nicht mehr die Nette. Aber noch nicht voll CEO.
Das fühlt sich fake an. Nach “wer bin ich denn, dass ich das tue?”
Aber genau das ist der Weg.
Teil 3: Was echte Authentizität bedeutet
Okay. An diesem Punkt fragst du dich vielleicht: “Moment mal – wenn ich eine neue Version von mir erschaffe, bin ich dann überhaupt noch authentisch?”
Gute Frage. Und die Antwort ist: JA. Aber nicht, wie du denkst.
Echte Authentizität bedeutet nicht “bleib, wie du bist.” Echte Authentizität bedeutet: Wähle bewusst, wer du sein willst. Nicht die Version von dir, die sich anpasst, um gemocht zu werden, nicht die Version, die es allen recht machen will, nicht die Version, die in der Komfortzone feststeckt, weil Veränderung unbequem ist – sondern die Version von dir, die ihre Vision erreichen kann.
Du darfst merk-würdig sein. Würdig, es sich zu merken – würdig, dass man sich an dich erinnert. Aber das geht nur, wenn du ein Warum hast, das dich stärkt, eine Vision, die es wert ist, loszugehen – egal wie lange es dauert. Denn es geht nicht nur um Strategie, Konzepte, Funnel. Es geht darum, wer du sein darfst, damit du deine Vision erreichst.
Das fehlende Puzzleteil: Guidance
Hier ist etwas, das ich die “Trilogie des Vertrauens” nenne – und das erklärt präzise, warum manche in der Friendzone landen und andere als DIE Expertin wahrgenommen werden.
Hier ist, was fehlt, wenn du in der Friendzone steckst:
Sympathie – du bist nett, nahbar, sympathisch. Das hast du bereits, keine Frage.
Expertise – du weisst, wovon du redest. Das hast du auch.
Guidance – du zeigst deinen Kunden den Weg. Und genau DAS fehlt meistens.
Und das ist der Unterschied zwischen Friendzone und CEO-Identität: In der Friendzone hast du Sympathie und Expertise – aber du führst nicht. Du bist die nette Freundin, die zuhört, nickt, Tipps gibt, aber du übernimmst nicht die Führung. Als CEO hast du alle drei: Sympathie, Expertise und Guidance kombiniert mit Confidence. Du zeigst den Weg, du führst, du sagst klar: “Folge mir. Ich bringe dich zu deinem Ziel.”
Das ist der Energie-Shift.
Der Energie-Shift: Von Hoffnung zu Führung
Hier ist der Punkt, den die meisten übersehen: Wenn du in deiner Komfortzone bleibst – nett, harmlos, allen gefallen wollen – dann strahlst du “Ich hoffe, du buchst mich”-Energie aus. Das ist desperate Energie, das ist Hoffnungsmarketing. Du hoffst, dass sie buchen, du hoffst, dass sie dich mögen, du hoffst, dass sie dich weiterempfehlen. Aber Hoffnung ist keine Strategie.
Wenn du CEO wirst, wenn du Guidance verkörperst, dann strahlst du “Ich bin die Richtige für dich. Komm mit.”-Energie aus. Das ist magnetische Energie, das ist Führung. Du weisst, wer du bist, du weisst, was du kannst, du weisst, für wen du die perfekte Anlaufstelle bist – und du weisst, wie du sie zu ihrem Ziel bringst. Und genau diese Energie zieht die richtigen Menschen an und schreckt die falschen ab.
Wie du die neue Version verkörperst: Anker erschaffen
Jetzt denkst du vielleicht: “Okay, verstanden. Aber wie mache ich das konkret?”
Hier ist die Wahrheit: Du kannst nicht einfach beschliessen, CEO zu sein, und dann strahlst du plötzlich Confidence aus. Dein Gehirn braucht Beweise. Erinnerst du dich? Confidence is earned, not felt. Und deshalb erschaffst du Anker – visuelle, emotionale, energetische – die dich in die Version von dir ziehen, die du werden willst.
Ich habe mir vor Kurzem einen bordeauxroten Hut gekauft. Nicht weil ich Hüte sammle, sondern weil dieser Hut ein Symbol ist. Wenn ich diesen Hut aufsetze, bin ich nicht mehr “Andrea, die es allen recht machen will” – ich bin Andrea, die CEO.
Kleider machen Leute – aber nicht weil die Kleidung dich verändert, sondern weil die Kleidung dich erinnert, wer du sein darfst. Und genau darum geht es bei CEO-Identität: Du erschaffst Anker – visuell (Kleidung, Accessoires, Styling, etc.), räumlich (CEO Office statt Küchentisch), energetisch (wie du dich bewegst, wie du sprichst, wie du auftrittst) – die dich in die Version von dir ziehen, die du werden willst.
Das ist nicht Fake. Das ist bewusste Erschaffung.
Teil 4: Wie du deinen Erfolgsavatar erschaffst
Du fragst dich jetzt vielleicht: “Alles klar soweit – aber wie mache ich das konkret?“
Hier sind vier praktische Schritte, die funktionieren:
1. Pinterest / Visionboard
Warum es funktioniert: Dein Gehirn braucht visuelle Beweise. Es reicht nicht, dir vorzustellen, wie deine CEO-Version aussieht – du musst sie sehen.
Erstelle ein Pinterest-Board oder ein Visionboard mit Bildern, die deine CEO-Identität repräsentieren:
- Wie sieht sie aus?
- Wie kleidet sie sich?
- Welche Energie strahlt sie aus?
- Wo arbeitet sie?
- Mit wem umgibt sie sich?
Das ist keine Spielerei. Das ist Gehirntraining.
Und bevor du jetzt denkst: “Ich mag kein Kostümchen anziehen wie früher im Büro” – darum geht es gar nicht. Es geht nicht darum, dich in ein Business-Outfit zu zwängen, das sich falsch anfühlt. Es geht um diese eine Frage: Wie würdest du dich kleiden, wenn du deine Vision bereits erreicht hättest?
So gehst du vor:
- Such nach Bildern (Pinterest, Canva, Google), bei denen du spontan denkst: “Das wäre voll mein Ding. So sähe mein Büro aus. Das würde ich tragen.”
- Erstelle eine Collage – dein persönliches Visionboard. Zeig deinem Gehirn, wie dein Erfolgs-Ich aussieht.
- Und dann: virtuell shoppen gehen. Mehr dazu im nächsten Schritt.
2. Virtuelles Shopping
Warum es funktioniert: Kleider machen Leute – aber du musst die Kleiderschrank-Version deiner CEO-Identität sehen, bevor du sie kaufst.
Geh auf Zalando, H&M, Mango oder auch Dolce&Gabbana, Gucci, Versace, Hermès – und stell dir einen Warenkorb zusammen. Nicht mit Klamotten, die du “schon immer trägst.” Sondern mit Klamotten, die deine CEO- und Erfolgsversion tragen würde.
Leg sie ruhig in den Cart – und wenn du mutig bist, kannst du sogar den Kaufprozess bis fast ganz am Schluss durchspielen: gib alle Daten ein, drück einfach (noch) nicht auf den Knopf “kostenpflichtig bestellen.” 😉
Du musst es nicht “wirklich” kaufen. Aber du musst es sehen und deinem Gehirn zeigen, dass es möglich ist.
Denn wenn du es siehst, wird es real. Und wenn es real wird, kannst du es verkörpern.
3. KI-Erfolgsbild
Warum es funktioniert: Du kannst deine CEO-Version sichtbar machen – noch bevor du sie in der Realität verkörperst.
Mit KI-Tools lässt sich ein Bild von dir erschaffen, das zeigt, wie du aussiehst, wenn du deine Vision bereits erreicht hast: deine Energie, deine Haltung, deine Ausstrahlung.
Das ist nicht Fake. Das ist Visualisierung – und dein Gehirn speichert Bilder stärker als Worte.
So funktioniert es konkret:
- Öffne ChatGPT (die kostenlose Version reicht)
- Gib Kontext zu dir und deinem Business: “Ich bin [deine Branche / dein Thema]. Meine Werte sind [X, Y, Z]. Meine Vision ist [kurze Beschreibung]. Mein Stil ist [elegant / sophisticated / casual / …].” Tipp: Wenn du das Pinterest-Board aus Schritt 1 bereits erstellt hast, fällt dir die Stilbeschreibung leichter.
- Lade ein Foto von dir hoch – eines, auf dem dein Gesicht gut zu sehen ist.
- Verwende diesen Prompt: “Hier ist ein Foto von mir. Erstelle auf Basis dessen, was du jetzt über mich und mein Business weisst, ein Erfolgsbild von mir – wie sähe ein Bild von mir aus, hätte ich meine Vision bereits erreicht?”
- Variiere, bis es passt. Ändere Setting, Outfit oder Stimmung – probiere verschiedene Versionen.
- Speichere es dort, wo du es täglich siehst: als Handy-Hintergrund, im Journal, am Bildschirm.
Jedes Mal, wenn du dieses Bild siehst, aktivierst du neuronale Pfade – dein Gehirn lernt: Das ist meine Zukunft. Das ist möglich.
Und genau das spüren deine Kundinnen. Wer sich selbst nicht erlaubt, eine CEO-Rolle zu verkörpern, strahlt das aus. Du bleibst die nette Freundin – statt die Expertin zu sein, die du bereits bist.
4. Tägliche Sichtbarkeit
Warum es funktioniert: Du kannst nicht CEO werden, wenn niemand dich sieht. Trainiere dich in deiner CEO- und Erfolgsidentität.
Poste regelmässig, zeige dich – auch wenn es unbequem ist. Bevor du irgendwas für deinen Content machst, geh bewusst in deine CEO- und Erfolgsidentität. Und DIESE Version von dir erstellt Content, nimmt ein Video auf, postet eine Sprechstory oder geht live – ja, anfangs fühlt sich das vielleicht etwas komisch an. Und ja, es wird vielleicht auch Menschen geben, die dich privat kennen und dich online sehen: für die ist natürlich diese CEO-Erfolgs-Identität nicht “alltäglich” und schon gar nicht “authentisch”. Und das ist okay.
Ignoriere alles, was dich ins Vergleichen bringt – es ist ausschliesslich “you vs. you” – du vergleichst dich nur und ausschliesslich mit deiner Version von gestern. Alles andere ist für den Moment tabu.
Und ignoriere auch fürs erste Mal Resultate, egal ob die Reaktionen gut oder schlecht sind, bau erst mal Momentum auf. Es ist wie ein Muskel, den du aufbauen willst – trainiere regelmässig und bitte immer schön bis ins Muskelversagen gehen. Das heisst für dich: die Komfortzone regelmässig verlassen.
Auch wenn du Angst hast, dass es nicht perfekt ist. Hard but true: Perfektionismus ist nur Angst in Verkleidung.
Denn Sichtbarkeit ist nicht nur Marketing. Sichtbarkeit ist Self-Trust in Action.
Jedes Mal, wenn du postest, sagst du deinem Gehirn: “Ich bin es wert, gesehen zu werden. Ich kann das, ich BIN das.”
Deine Traumkunden suchen keine Freundin – sie suchen eine Leaderin, die ihnen hilft, ein spezifisches Problem zu lösen oder ein konkretes Ziel zu erreichen.
Und genau das ist CEO-Identität.
Fazit
“Sei einfach du selbst” ist kein schlechter Ratschlag. Er ist nur unvollständig.
Denn die Version von dir, die du gerade bist, ist das Ergebnis von allem, was du bisher erlebt, gelernt und verinnerlicht hast – inklusive all der Momente, in denen dir jemand gesagt hat, du seist zu viel, zu laut, zu selbstbewusst oder zu irgendwas.
Die CEO-Version von dir ist nicht eine fremde Person. Sie ist die Version von dir, die du dir nie ganz erlaubt hast zu sein.
Und das Schöne? Du musst sie nicht finden. Du erschaffst sie.
Durch Tun. Durch Consistency. Durch Anker, die dich erinnern. Durch Sichtbarkeit, auch wenn es unbequem ist. Durch die Entscheidung, für deine Vision loszugehen – egal wie lange es dauert und egal, was die Leute auf dem Sofa dazu sagen.
Bist du bereit, eine neue Version von dir zu erschaffen? Dann fang heute damit an.
Confidence is earned, not felt.
FAQ
Nein – und das ist einer der wichtigsten Punkte. Du verstellst dich nicht. Du wählst bewusst, wer du sein willst. Genau wie ein Bergführer nicht "fake" ist, weil er Ruhe ausstrahlt, auch wenn es kritisch wird – er hat diese Ruhe trainiert. Genauso trainierst du CEO-Identität. Das ist nicht Fake. Das ist bewusste Erschaffung.
Die Business-Friendzone ist, wenn du als nett, sympathisch und kompetent wahrgenommen wirst – aber nicht als DIE Expertin, bei der man bucht. Man empfiehlt dich weiter, fragt dich um Rat, schätzt dich sehr. Aber wenn es um die Kaufentscheidung geht, buchen sie jemand anderen. Nicht weil du schlechter bist. Sondern weil du keine Guidance ausstrahlst.
Confidence bedeutet, ruhig und klar zu wissen, wer du bist und was du kannst – ohne andere kleinzumachen. Arroganz bedeutet, sich auf Kosten anderer gross zu machen. Confidence zieht an. Arroganz stösst ab. Wenn dich jemand für arrogant hält, weil du Confidence ausstrahlst – das ist ihre Projektion, nicht deine Wahrheit.
Absolut. Dieser Zwischenraum gehört dazu. Er fühlt sich fake an, nach "wer bin ich denn, dass ich das tue?" – aber genau das ist der Weg. Niemand wird CEO über Nacht. Du baust das auf, Schritt für Schritt, Beweis für Beweis.
Das passiert. Du lebst ihnen vor, dass du für dich und deine Vision losgegangen bist – und das löst bei manchen Projektion aus. Das hat mit dir nichts zu tun und alles mit ihnen. Es ist eines der mutigsten Dinge, die du tun kannst: dich zu verändern, auch wenn das Umfeld damit nicht sofort klarkommt.
Preise sind selten das eigentliche Problem – es ist fast immer eine Kommunikationsfrage. Wenn dein Gegenüber deinen Wert nicht versteht, liegt das nicht am Preis. Es liegt daran, dass die Kommunikation deiner Expertise und deiner Guidance noch nicht klar genug ist. Arbeite zuerst an deiner CEO-Identität und Positionierung – dann lösen sich viele Preisprobleme von selbst.
Nicht zwingend alles auf einmal. Aber Sichtbarkeit ist Self-Trust in Action – jedes Mal, wenn du dich zeigst, baust du Vertrauen in dich selbst auf. Und deine Traumkunden müssen dich sehen, um dich buchen zu können. Fang klein an, bau Momentum auf, und wachse hinein.
Äusserlichkeiten sind Anker – keine Oberflächlichkeit. Wenn ein Kleidungsstück, ein Bild oder ein Symbol dich daran erinnert, wer du sein darfst, dann ist das ein mächtiges Werkzeug. Dein Gehirn reagiert auf visuelle Reize stärker als auf Gedanken. Du nutzt das gezielt.
Erstell heute noch ein Pinterest-Board mit deiner CEO-Version. Nicht perfekt, nicht komplett – einfach anfangen. Zeig deinem Gehirn ein erstes Bild davon, wer du werden willst. Der Rest folgt.
Gerade dann. Je früher du anfängst, CEO-Identität aufzubauen, desto weniger musst du später umlernren. Du musst keine fertige Erfolgsgeschichte haben, um wie eine Expertin aufzutreten. Du musst nur anfangen – und es immer und immer wieder tun.
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Business-Mentorin & Erfolgscoach für Frauen mit echter Expertise, die genug haben vom Gefühl: “da ist noch so viel Luft nach oben.”
Ich glaube nicht an Hustle um jeden Preis, an leere Versprechen oder daran, dass drei ChatGPT-Prompts die Million garantieren. Ich glaube an Klarheit, Haltung und die Bereitschaft, sich selbst ehrlich in die Augen zu schauen.
Der Preis ist nie das Problem. Es liegt immer an der Kommunikation – und daran, wie Du Dein Angebot verkörperst. Oder eben nicht.
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