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Business-Friendzone – Ich habe dem Geld einen Brief geschrieben. Das kam dabei raus.
Die meisten haben ein übelst zwiespältiges Verhältnis zu Geld. Ich hör dich schon innerlich aufschreien – WHAT? Sicher NICHT! Ich hab ein super Verhältnis zu Geld – immer her damit! Dachte ich auch. Ich DACHTE, mein Money-Mindset sei on point – ich hatte die Bücher gelesen, die Kurse gemacht, die Affirmationen gesprochen. Aber dann hab ich auf meinem Weg durch die Selbständigkeit so einiges gelernt, was in den allgemeinen Cheerio-Seminaren unerwähnt bleibt.
Gerade wenn wir schon so einiges an Wissen rund um Persönlichkeitsentwicklung und Money-Mindset gesammelt haben, ist es manchmal umso schwieriger. Weil wir theoretisch wissen, was wir denken und tun sollten (im Bewusstsein) – aber das Unterbewusstsein? Legt sich mit einem Schirmchendrink an den Pool und geniesst den Umstand, dass es eigentlich nach wie vor im Lead ist. Mit limitierenden Glaubenssätzen. Auch nach Jahren an Persönlichkeitsentwicklung. Been there, done that.
Irgendwo begegnete mir eine witzige Aufgabe: “Schreib dem Geld einen Brief, als wäre es eine Person.” Okay, dachte ich. Let’s do this. Was dann passierte? Ich hab gemerkt: Mein Money-Mindset und meine Business-Friendzone waren zwei Seiten derselben Medaille. Hier ist, was ich gelernt habe – und was du daraus mitnehmen kannst.
Warum es so schwer ist, Money-Mindset-Probleme zu erkennen
Es tat WEH, mir gewisse tiefliegende Überzeugungen eingestehen zu müssen – obwohl ich doch WEISS, wie man “richtig” denken müsste. Ich meine, ich hatte die Bücher gelesen. Ich kannte die Konzepte. Ich wusste, was ich denken und fühlen sollte, wenn es um Geld und Verdienst geht.
Aber irgendwie – irgendwie hat sich das in meinem Alltag, in meinem Business, in meinen Preisen einfach nicht widergespiegelt. Und weisst du, was das Fiese daran ist? Dass ich es einfach ausgeblendet habe. Aus reinem Selbstschutz. Weil wenn ich es mir wirklich eingestehen würde – wenn ich mir wirklich anschauen würde, was da in meinem Unterbewusstsein so abgeht – dann hätte das bedeutet, dass ich etwas ändern muss. Und Veränderung? Ist unbequem. Ist beängstigend. Ist Arbeit. Und da blockt unser Gehirn ganz gewaltig.
Unser Gehirn will uns schützen – nicht zum Erfolg führen
Unser Gehirn ist nun mal nicht dafür gemacht, uns zum Erfolg zu führen.
Es ist dafür gemacht, uns zu schützen. Und Veränderung – selbst wenn sie uns weiterbringen würde – bedeutet für unser Gehirn: Neu = Unbekannt = Potenzielle Gefahr.
Also hält es uns lieber in der Komfortzone. Auch wenn die Komfortzone eigentlich gar nicht so komfortabel ist. Auch wenn wir uns da frustriert fühlen, weil gewisse Dinge einfach nicht vorwärts gehen.
Und so journalst du jahrelang. Du meditierst wie ein Weltmeister. Du machst deine Affirmationen. Du arbeitest an deinem Mindset. Und trotzdem – trotzdem bewegen sich gewisse Dinge einfach nicht. Weil das Unterbewusstsein nach wie vor im Lead ist. Mit seinen limitierenden Glaubenssätzen. Mit seinen Schutzmustern. Mit seinem “Aber was, wenn…?”
Das Experiment, das alles verändert hat
Und genau da setzt das Experiment an, das mir damals begegnet ist.
“Schreib dem Geld einen Brief, als wäre es eine Person.”
Okay, dachte ich. Let’s do this. Ich bin ja immer zu haben für gute Challenges. 😉
Und dann sass ich da. Stift in der Hand.
“Liebes Geld…“
Der Brief klang ungefähr so:
“Liebes Geld,
ich liebe dich. Mit dir kann man echt geniale Dinge tun. Malediven – waren einfach himmlisch. Der nächste Urlaub ist schon auf meinem Visionboard geplant – die Seychellen. Ich wär ready.
Das Einzige, was fehlt? DU.
Denn das ist ja so ne Sache von dir – du haust einfach ab. Schwupps, weg bist du. Warst eben noch da, und dann? Nix mehr da.
‘Lass es fliessen’ haben sie gesagt. Hab ich gemacht. Und dann? Du kommst nicht zurück! Hast du den zweiten Teil nicht mitbekommen?! Nicht nur durch die Türe GEHEN – sondern auch durchs Fenster ZURÜCKKOMMEN!
Dir zu vertrauen fällt mir echt schwer. Mal bist du da, dann lässt du dich einfach nicht blicken – egal, ob ich mir den Hintern aufreisse oder nicht.
Dabei habe ich jeden Tag meditiert und gejournalt! Und du? Hältst einfach nicht deinen Teil des Deals ein. Finde ich echt sowas von fies.
Ich HASSE Dich. Hasse, dass du so viel Macht über mich hast. Dass ich beim Anblick von Rechnungen gelegentlich körperliche Beschwerden bekomme.
Ich hasse dich, dass ich dich brauche. Und ich hasse dich, dass ich so abhängig von dir bin, wie ich mich fühle.”
…Naja – man muss kein Einstein sein, um zu erkennen – “So sieht kein Liebesbrief aus.”
Was dieser Brief mir gezeigt hat
Der Brief hat mir etwas gezeigt, das ich schon lange irgendwo tief drinnen wusste – aber nie so klar gesehen hatte. Weil es unangenehm war. Weil ich nicht wirklich hinschauen wollte. Weil es bedeutet hätte, dass ich mir eingestehen muss: Mein Verhältnis zu Geld ist offensichtlich ziemlich zwiespältig. Ich liebe es – und gleichzeitig hasse ich, wie viel Macht es über mich hat. Ich will mehr davon – aber fühle mich schuldig, wenn ich es fordere. Ich arbeite hart – aber Geld fühlt sich trotzdem kompliziert an.
Und das Fiese daran? Ich hatte keine Ahnung, wie sehr sich das in meinem Business widerspiegelt. Bis ich den Brief geschrieben habe. Bis ich schwarz auf weiss vor mir hatte, was ich wirklich über Geld denke.
Wo sich das zwiegespaltene Verhältnis zeigt
Und rate mal, wo sich dieses zwiegespaltene Verhältnis zeigt?
In meinem Business. Genauer gesagt: In der Business-Friendzone.
Weil, wenn du dich nicht traust, dir und deiner Expertise einen fairen Wert zuzuschreiben – wenn du Dinge (bewusst oder unbewusst) denkst wie “Bin ich das wert?” oder “Ich will nicht gierig wirken” oder “Ich muss erst noch mehr Zertifikate sammeln” – dann gibst du alles viel zu günstig oder sogar gratis.
Dann bist du die Nette, die Liebe, die, die immer hilft.
Und dann wunderst du dich, warum du gemocht wirst – aber nicht zwangsläufig gebucht, auch wenn es eigentlich die logischste Schlussfolgerung wäre. Weil dein Money-Mindset und deine Business-Friendzone zwei Seiten derselben Medaille sind. Und solange du das eine nicht in den Griff kriegst, bleibt das andere ein Problem.
Aber hier ist die Frage: Warum ist das so? Warum hängen Money-Mindset und Business-Friendzone zusammen? Warum sabotieren wir uns selbst – obwohl wir doch wissen, was wir tun müssten?
Ich dachte immer, Expertise und Können seien die Quintessenz. Solange ich hart arbeite und “das Richtige” tue, wird alles gut. Solange ich genug weiss, genug kann, genug leiste – dann muss es doch funktionieren. Doch der Schlüssel liegt an einem anderen Ort: In mir selbst. In dem, was ich über mich, mein Business und meinen Wert glaube. Und genau da kommen die 20cm zwischen meinen Ohren ins Spiel.
Die 20cm zwischen deinen Ohren
Hier ist die Sache: Die 20cm zwischen deinen Ohren sind MUCH entscheidend dafür, ob und wie dein Business funktioniert. Nicht deine Zertifikate. Nicht deine Ausbildung. Nicht deine Expertise. Nicht Strategie, Funnel noch Konzept.
Sondern das, was du glaubst, was möglich ist. Was du glaubst, was du wert bist.
Was die 20cm entscheiden
Denn diese 20cm zwischen deinen Ohren entscheiden, wie du deinen eigenen Wert einschätzt – und ob du den überhaupt vertrittst und verkörperst. Sie entscheiden, was du ausstrahlst – ob du mit CEO-Energy in ein Verkaufsgespräch gehst oder mit “Ich hoffe, sie bucht mich, bitte, bitte, bitte”-Energy. Und sie entscheiden, ob du dir traust, faire Preise zu verlangen – oder ob du dich unter Wert verkaufst, weil du denkst “Wer bin ich denn, dass ich SO viel verlangen kann?”
Und weisst du, was das Fiese daran ist? Kein Zertifikat der Welt kann dir das abnehmen. Du kannst unzählige Diplome sammeln. Fundierte Erfahrung mitbringen. Die beste Ausbildung haben. Aber wenn du in deinem Kopf – in diesen 20cm zwischen deinen Ohren – denkst: “Bin ich das wert?” – dann wird sich das in deinem Business widerspiegeln. Dann wirst du zu günstig anbieten. Dann wirst du zu viel gratis geben. Dann wirst du dich selbst sabotieren. Weil dein Money-Mindset dir sagt: “Du bist es nicht wert” – und du handelst danach.
Und weisst du, wo das herkommt? Dieses Gefühl von “Ich bin es nicht wert”? Diese Angst, faire Preise zu verlangen? Diese Scham, Geld zu wollen?
Von den Menschen, die wir erlebt haben.
Geld zeigt den Charakter – es macht ihn nicht
Ich habe viele Menschen kennengelernt, die mit wachsendem Einkommen zu etwas mutiert sind, was ich nicht sooo sympathisch finde. Fängt mit A an und hört mit …och auf. Egoburner. Überhebliche, kognitiv teilmöblierte Zeitgenossen. Du kennst sicher auch solche Leute. Die plötzlich denken, sie seien was Besseres, weil sie mehr Geld haben. Die auf andere herabschauen. Die ihr Ego mit ihrem Kontostand verwechseln.
Warum wir Angst haben, so zu werden
Und weisst du, was das Problem ist? Genau solche Menschen sind der Grund, warum wir ein Problem mit Geld haben. Weil wir sie erleben. Weil wir sehen, was Geld mit ihnen macht. Und obschon wir Geld wollen – wollen wir NOCH MEHR NICHT SO WERDEN. Wir wollen nicht gierig wirken. Nicht überheblich. Nicht arrogant. Also halten wir uns zurück. Geben alles günstig und gratis. Verkaufen uns unter Wert. Weil wir denken: “Lieber arm und sympathisch als reich und unausstehlich.”
Geld ist ein Verstärker
Aber hier ist die Sache: Geld macht den Charakter nicht. Es ZEIGT ihn. Geld ist wie ein Verstärker. Es macht sichtbar, was vorher schon da war – nur vielleicht noch versteckt, noch unterdrückt, noch nicht so offensichtlich. Wenn du vorher schon ein Arsch warst – wirst du mit Geld ein grösserer Arsch. Wenn du vorher schon großzügig warst – wirst du mit Geld grosszügiger. Wenn du vorher schon Werte hattest – wirst du mit Geld in der Lage sein, diese Werte noch stärker zu leben. Und wenn du vorher schon ein Ego-Problem hattest – wird Geld das nur noch verstärken.
Geld ist nicht das Problem. DU bist das Problem. Oder die Lösung.
Was wir im Laufe des Lebens über Geld gelernt haben
Und dann kommt noch dazu, was wir im Laufe unseres Lebens über Geld gelernt haben. Was haben die Eltern gesagt? Was sagt die Gesellschaft? “Geld verdirbt den Charakter.” “Geld macht nicht glücklich.” “Reiche Leute sind arrogant.” “Sei dankbar für das, was du hast.” “Viel Arbeit = viel Geld.” (Spoiler: Stimmt nicht.) “Wer mehr verdient, zahlt nur mehr Steuern.” (Als ob es da keine Lösungen gäbe. 😂)
Und dann sitzt du da. Mit deinem Business. Und stellst dir die Frage: “Darf ich überhaupt mehr wollen?” Alleine der Umstand, dir selbst einzugestehen, dass du ein Business aufbauen willst, das erfolgreich sein soll – nicht nur, um die laufenden Kosten des Lebens zu decken, sondern um wirklich gut zu verdienen – das fühlt sich schon fast verboten an.
Weil viele im Job oft arbeiten, um am Ende des Monats die Rechnungen zahlen zu können. Einige finden ihre Bestimmung und sind happy. Andere reden es sich schön. Und wieder andere sind todunglücklich – sehen aber keinen Ausweg für sich.
Wir haben einen anderen Weg eingeschlagen
Wir HABEN einen anderen Weg eingeschlagen. Und da herrschen andere Regeln. Selbständigkeit ist nicht gleich Selbständigkeit. Ich kenne Kleinunternehmen, die so knapp unterwegs sind, dass es halt grad aufgeht – für sie stimmt es aber. Sie wollen sich nicht verändern, geschweige denn wachsen. Mitarbeiter anstellen? Bloss nicht. Das brächte a) Veränderung und b) vom vermuteten Zusatzaufwand gar nicht zu reden. Und erst die zusätzlichen Steuern! (Ich will gar nicht mehr verdienen, ansonsten zahle ich ja nur mehr Steuern… 🙄)
Aber wenn du HIER bist – dann willst du MEHR
Aber wenn du HIER bist – wenn du DAS liest – dann willst du MEHR.
Dann willst du nicht nur überleben. Dann willst du wachsen. Dann willst du ein Business aufbauen, das dir Freiheit gibt. Das dir erlaubt, gut zu leben. Das dir erlaubt, grosszügig zu sein. Nicht, weil du gierig bist. Sondern weil du weisst, was du wert bist.
Und – ganz wichtig – es geht hier nicht darum, dass du plötzlich money-driven werden musst. Es geht nicht darum, dass Geld plötzlich deine einzige Motivation sein muss. Gut möglich, dass du das Business aus reiner Freude an der Sache machst. Gut möglich, dass du auch ohne das Business eh schon finanziell gut aufgestellt bist. Gut möglich, dass du das Geld gar nicht brauchst – sondern dass es dir um etwas anderes geht: um Sinn. Um Wirkung. Um Freiheit. Um Selbstbestimmung.
Das ist völlig okay. Das ist sogar sensationell!
Abgesehen davon, dass das meines Erachtens nach die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Business sind, bin ich selber der Überzeugung, dass das in jeder Hinsicht optimal ist. Eine spannende Überlegung ist: Was würdest du tun, auch wenn du kein Geld dafür erhalten würdest? Und wenn du da “deine Bestimmung” gefunden hast – wenn du genau das tust, was du auch tun würdest, wenn Geld keine Rolle spielen würde – dann ist es einfach nur mega.
Die wohl zäheste Voraussetzung für einen Businessaufbau ist, dass man es (egal aus welchen Gründen) in erster Linie wegen des Geldes macht. Oder dass man zu früh andere Einnahmensquellen gekappt hat und nun MUSS Geld reinkommen, um eine grössere Katastrophe zu verhindern. Ist ja wohl jedem klar, dass diese schnell mal verzweifelte Energy sich nicht verheimlichen lässt. Die spürt man. Die riecht man förmlich. Und die stösst ab.
Aber:
Auch dann – auch wenn du das Business aus Freude machst, auch wenn du das Geld nicht brauchst – darfst du wissen, was du wert bist. Auch dann darfst du faire Preise verlangen. Auch dann darfst du deine Expertise verkaufen – ohne dich schuldig zu fühlen. Weil es nicht darum geht, gierig zu sein. Sondern darum, deinen Wert zu kennen. Darum, dich nicht unter Wert zu verkaufen. Darum, nicht gratis zu geben, was wertvoll ist. Auch wenn du das Geld nicht brauchst – du darfst es trotzdem wert sein.
Und genau DA kommt dein Money-Mindset ins Spiel.
Weil solange du glaubst, dass Geld dich zu einem schlechten Menschen macht – solange du glaubst, dass mehr Geld = mehr Steuern = mehr Probleme – solange wirst du dich selbst sabotieren. Solange wirst du dich unter Wert verkaufen. Solange wirst du in der Business-Friendzone landen.
Ein Business ist ertragsorientiert – und das ist okay
Und hier ist noch etwas, das wir uns eingestehen dürfen: Ein Business ist per Definition ertragsorientiert. Das ist nichts Schlechtes und hat nichts mit übertriebener Gier zu tun. Und es ist keine Arroganz. Das ist einfach, was ein Business IST.
Du darfst gut und gerne alles verschenken und kostenlos arbeiten – kein Ding. Aber dann ist es ein Hobby, Vereinsarbeit oder Charity. Dann ist es irgendwas – aber kein Business.
Ein Business ist dazu gedacht, dich zu bezahlen für das, was du tust. FAIR zu bezahlen. Für deine Zeit. Für deine Expertise. Für deine Erfahrung. Für den Wert, den du lieferst.
Und weisst du, was das bedeutet? Du darfst anfangen, wie ein CEO zu denken und zu handeln. Du darfst anfangen zu sagen: “Mein Business ist dazu da, mir ein gutes Leben zu ermöglichen. Und das ist okay.” Du darfst aufhören zu denken: “Ich darf nicht zu viel verlangen, sonst wirke ich gierig.” Du darfst aufhören zu denken: “Ich sollte dankbar sein für jeden Kunden – egal, ob er zahlt oder nicht.”
Nein.
Du darfst anfangen zu denken: “Ich bin eine CEO. Mein Business ist ertragsorientiert. Und ich verlange faire Preise für meine Expertise.”
Das ist nicht gierig. Das ist nicht arrogant. Das ist CEO-Energie.
CEO-Identität – Erfolgsoutfit - Gehirn umprogrammieren
Und jetzt kommt’s: Wenn ich CEO sage, wette ich mit dir, du denkst an Schlipsträger. Oder an knallharte Damen mit Dutt und Bleistiftrock. Na, habe ich recht? 😉 Oder aber du hast die stereotypischen Bilder im Kopf gewisser erfolgreicher Individuen in der Online-Business-Bubble – und SO willst du ja nicht sein. Und ein Kostümchen magst du auch nicht (mehr) anziehen. Habe ich jetzt laut für dich gedacht?
Ich schmunzle gerade – weil du glaubst ja gar nicht, wie OFT ich genau diese Unterhaltungen geführt habe. Mir war das gar nicht so bewusst, dass das so ein Thema ist. Aber es ist eins. Weil wie beim Geld haben auch hier suboptimale tiefliegende Überzeugungen oder althergebrachte “Ideen” und Bilder ihre Verantwortung.
Also – ohne das jetzt hier zu weit zu vertiefen (dazu müsste ich einen eigenen Artikel schreiben – ist echt ein super geniales Thema 😂) – ich fasse mich kurz:
Mir ist egal, WAS du trägst. Von mir aus kannst du im Bikini oder im Morgenmantel arbeiten. Ob dich jemand sieht oder nicht.
Was ich dir allerdings EMPFEHLE:
Überlege dir mal, was du tragen würdest, wenn du deine Vision schon erreicht hättest. Und dann empfehle ich dir, mal auf Insta, Canva, Pinterest und Co mal nach Bildern zu suchen, bei denen du sagst: “Yep, das könnte mein Zukunfts-Ich sein – genau das würde ich mir bestellen, so würde ich mich kleiden, und so sähe mein Arbeitsplatz aus, der in XY ist…” You got the idea, right?
DANN gehst du online shoppen. Prada, Cartier, Chanel – völlig egal wo und was. Pack einfach mal all das in den Cart, was du dir holen würdest, hättest du deine Business-Vision schon erreicht. Mach den ganzen Bestellprozess mit: Adresse eingeben, Kreditkartennummer eintippen – ABER einfach OHNE das kostenpflichtige Bestellen. Das lässt du für den Moment mal noch weg.
Ziel der Sache ist nur:
- a) Dass du dir mal bewusst wirst, wie es wäre, wenn du schon erfolgreich wärst. Deinem Gehirn zeigst, wie das aussehen würde. Wie es sich anfühlen würde.
- b) Arbeite nur noch in deinem Erfolgsoutfit. Darf gerne auch von H&M oder dem Flohmarkt sein – Hauptsache etwas, wo du dich erfolgreich fühlst. Selbst wenn es übelst überkandidelt ist – egal.
Genau wie bei den Geld-Glaubenssätzen müssen wir auch hier Altes aufstöbern, ausreissen und ERSETZEN. Dem Gehirn zeigen, wo der Fehler liegt und wie wir das gerne hätten.
Viele spucken beim Wort CEO nur deshalb, weil sie falsche Vorstellungen davon haben. Angst vor der allfälligen Veränderung haben. Oder Angst vor dem damit verbundenen Wachstum und der zwangsläufigen Veränderung.
Mein Lieblingssatz: Willst DU es wirklich – oder gefällt dir nur die Vorstellung davon?
Ja, es ist manchmal für unser liebes Gehirn mühsam – das mag nicht so Veränderungen und Wachstum. Aber wir sind losgegangen, weil wir ein gigantisches WARUM im Herzen haben. Wir machen das hier nicht, weil uns langweilig ist – ansonsten könnten wir auch Socken stricken. Oder Pullis für Pinguine. Wir haben einen Purpose! Und der Weg dahin ist nicht immer gradlinig und nicht immer witzig und nicht immer easy-peasy. Aber wir gehen ihn – weil wir wissen, wohin die Reise führt.
Und genau das – genau diese Energie, genau dieses Wissen, wohin die Reise führt, genau dieser Purpose – das ist CEO-Energie. Die bringt dich aus der Business-Friendzone raus.
Geld zeigt, wer du wirklich bist. Und wenn du weisst, wer du bist – wenn du weisst, dass du mit mehr Geld NICHT zu einem niederträchtigen Menschen wirst, sondern zu jemandem, der noch mehr bewirken kann – dann kannst du anfangen, faire Preise zu verlangen. Dann kannst du anfangen, deine Expertise zu verkaufen. Dann kommst du aus der Business-Friendzone raus.
Weil der Preis nie das Problem ist. Es liegt immer an der Kommunikation – und daran, was du glaubst, was du wert bist.
Standortbestimmung: Wie denkst du WIRKLICH über Geld?
Bevor du an deinem Money-Mindset “arbeitest” – bevor du dir das nächste Buch kaufst, den nächsten Kurs buchst, die nächste Affirmation aufsagst – mach mal eine Standortbestimmung. Weil du kannst nicht an etwas arbeiten, das du noch gar nicht wirklich kennst. Und die meisten von uns kennen ihr Money-Mindset gar nicht. Wir denken, wir kennen es. Aber wir kennen nur die Oberfläche. Die sozial akzeptable Version. Die, die wir auf Instagram posten. Die, die gut klingt.
Aber wie denkst du WIRKLICH über Geld?
Nicht, was du jetzt antworten solltest, weil du “The Secret” &Co gelesen hast und weisst, dass du eigentlich denken solltest: “Geld fliesst zu mir. Ich bin ein Magnet für Fülle.” Nicht, was du auf Instagram postest, weil es gut klingt und die anderen nicken. Sondern: Was denkst du wirklich? Wenn niemand zuschaut. Wenn du nachts wach liegst und dich fragst: “Schaffe ich das überhaupt?” Wenn du eine Rechnung öffnest und dein Herz einen Schlag aussetzt. Was denkst du dann über Geld?
Schreib dem Geld einen Brief. Ernsthaft. Mach das.
Nimm einen Stift. Ein Blatt Papier. Und schreib. Ohne Filter. Ohne “Ich sollte aber eigentlich…”. Ohne “Das klingt jetzt aber negativ…”. Einfach: Was denkst du über Geld? Wie fühlst du dich, wenn du an Geld denkst?
Du wirst überrascht sein, was rauskommt.
Und genau da fängt die Arbeit an. Mit sich selber gnadenlose ehrlich sein.
Das Außen ist ein Spiegel vom Innen
Schau dir das Leben an, das du gerade lebst. Wirklich. Nicht das Leben, das du auf Instagram zeigst. Nicht das Leben, das du gerne hättest. Sondern das Leben, das du gerade lebst. Wie sieht dein Alltag aus? Wie fühlt sich dein Business an? Wie viel Geld hast du auf dem Konto? Wie viel verdienst du wirklich? Und – ganz wichtig – wie fühlst du dich dabei?
Weil hier ist die Sache: Das, was du gerade lebst, ist der absolute Minimum-Standard, den du für dich energetisch akzeptierst. Es ist das, was du wirklich für möglich hältst. Nicht das, was du sagst, dass du für möglich hältst. Nicht das, was du auf deinem Vision Board gepinnt hast. Sondern das, was du tief drinnen glaubst, was du verdienst. Was du wert bist. Was möglich ist.
Und das hat NICHTS mit der Zahl auf deinem Bankkonto zu tun. Es hat alles damit zu tun, was du glaubst, was möglich ist.
30k 'aus Versehen' vs. 20.- in der Tasche
Ich weiss, was es heisst, 30k “aus Versehen” während eines ungezwungenen Kaffees zu verdienen. Einfach so. Weil das Angebot passte. Weil die Person wusste, dass ich die Richtige bin. Weil ich klar kommuniziert habe, was ich tue, für wen ich es tue, und was es kostet. Und weil ich glaubte, dass es möglich ist.
Und ich weiss, was es heisst, mit 20.- in der Tasche dazustehen. 2 Erwachsene. 3 Katzen. Leerer Kühlschrank. Und zu denken: “Shit. Und jetzt?” Und zu wissen: Ich muss irgendwie Geld auftreiben. Irgendwie. Aber nicht zu wissen, wie. Weil ich in dem Moment nicht glaubte, dass es möglich ist.
Ja. Ich kenne BEIDES.
Ich habe schon mehrere Businesses und Projekte hochgezogen und kenne es, erfolgreich zu sein – und kenne es, “alles zu verlieren” (und ich meine ALLES). Und ich kann dir sagen: Es liegt an den 20cm zwischen deinen Ohren.
Nicht an deiner Expertise. Nicht an deinen Zertifikaten. Nicht an deiner Ausbildung. Nicht an der Wirtschaftslage. Nicht an deiner Zielgruppe.
Sondern daran, was du glaubst, was möglich ist. Und wie du Rückschläge meisterst. Ob dich das komplett aus der Bahn wirft – oder ob du weiter an dich und deine Projekte glaubst. Verändere die Strategie, aber nicht die Vision. Schon gehört? Wenn ich etwas kann, ist es “wieder aufstehen” und weitermachen. Manchmal bleibt man etwas länger liegen – Hauptsache, du stehst einmal mehr auf, als du umgefallen bist.
Weil wenn du glaubst, dass Geld zu dir kommen kann – wenn du glaubst, dass du es wert bist – wenn du glaubst, dass es möglich ist – dann handelst du danach. Dann kommunizierst du anders. Dann verkaufst du anders. Dann bist du anders. Und das strahlst du aus.
Und dann kommt Geld in Form von Kunden zu dir. Und es ist egal, welche Strategie du wählst, welchen Funnel du (nicht) hast oder ob deine Content-Strategie so oder anders aufgebaut ist.
Mindset DANN Geld
Die meisten gehen davon aus: WENN Geld da ist, DANN bin ich reich. DANN fühle ich mich sicher. DANN kann ich aufhören, mir Sorgen zu machen.
Nein.
Zuerst innen, dann aussen.
Zuerst installierst du das Mindset. Zuerst glaubst du, dass Geld zu dir kommen kann. Zuerst glaubst du, dass du es wert bist. Zuerst adaptierst du deine Denkweise. Was deine Handlungen beeinflusst. Was deine Kommunikation beeinflusst. Was deine Preise beeinflusst. Was deine Energie beeinflusst.
Und dann – dann kommt Geld zu dir.
Nicht, weil du es “manifestierst” (obwohl das auch funktionieren kann). Sondern weil du anders handelst. Weil du anders kommunizierst. Weil du anders verkaufst. Weil du glaubst, dass du es wert bist.
Es ist nicht die Frage OB es funktioniert. Nur WANN.
Fazit: Money-Mindset und Business-Friendzone hängen zusammen
Hier ist, was ich gelernt habe: Expertise, Wissen und Erfahrung sind richtig und wichtig. Niemand bestreitet das. Aber – und das ist ein grosses ABER – die 20cm zwischen unseren Ohren sind MUCH entscheidender. Denn die 20cm entscheiden, wie wir unseren eigenen Wert einschätzen, wie wir den vertreten, was wir ausstrahlen. Sie entscheiden, ob wir glauben, dass wir es wert sind. Ob wir glauben, dass Geld zu uns kommen kann. Ob wir glauben, dass wir erfolgreich sein dürfen.
Und wenn du denkst, du bist nichts wert? Dann wird Geld nicht zu dir kommen. Dann wirst du dich selbst sabotieren. Dann wirst du dich unter Wert verkaufen. Dann wirst du in Verkaufsgesprächen mit “Ich hoffe, sie bucht mich, bitte, bitte, bitte”-Energy auftreten – und genau diese Energy stösst ab.
Aber wenn du weisst, was du wert bist? Dann kannst du anfangen, faire Preise zu verlangen. Dann kannst du anfangen, deine Expertise zu verkaufen. Dann kannst du selbstbewusst auftreten – ohne Scham, ohne schlechtes Gewissen, ohne das Gefühl, dich rechtfertigen zu müssen. Weil der Preis nie das Problem ist. Es liegt immer an der Kommunikation – und daran, was du glaubst, was du wert bist.
Die gute Nachricht? Du kannst daran arbeiten. Nicht mit noch mehr Zertifikaten. Nicht mit noch mehr Ausbildungen. Nicht mit noch mehr Kursen, die dir sagen, was du eigentlich schon weisst. Sondern mit den 20cm zwischen deinen Ohren. Fang an, dem Geld einen Brief zu schreiben. Schau dir an, was rauskommt. Schau dir an, was du wirklich über Geld denkst. Und dann – dann arbeitest du daran. Der Rest kommt von selbst.
K O S T E N L O S
Finde in 5 Minuten heraus, ob Du in der Business-Friendzone feststeckst.
- Willst Du es allen recht machen?
- Vermeidest Du klare Ansagen, um nicht anzuecken?
- Hast Du Angst, als “zu businessy” wahrgenommen zu werden?
Nimm dir 5 Minuten Zeit und mach den kostenlosen Check – und finde heraus, ob Du in der Business-Friendzone steckst.
FAQ
Die Business-Friendzone ist der Zustand, in dem du als "die Nette" wahrgenommen wirst, aber nicht zwangsläufig als die Expertin, die man bucht. Man erkennt zwar Deine Expertise und nutzt die auch gerne, doch nach einem langen kostenlosen Erstgespräch oder so heisst es: "Danke, das war SO hilfreich! Ich setze das erst mal um."
Beides hängt zusammen. Wenn du ein schlechtes Money-Mindset hast – wenn du denkst "Bin ich das wert?" – dann gibst du alles gratis. Du traust dich nicht, Geld zu verlangen. Du traust dich nicht, faire Preise zu kommunizieren. Und genau DAS katapultiert dich in die Business-Friendzone. Solange du dir keinen FAIREN Wert zuschreibst, verkaufst du dich unter Wert. Solange du zweifelst, ob du es wert bist – solange bleibst du in der Business-Friendzone.
Standortbestimmung: Schreib dem Geld einen Brief. Ernsthaft. Mach das. Schau dir an, was rauskommt. Wie denkst du WIRKLICH über Geld? Nicht, was du sagen solltest. Sondern was du wirklich denkst.
Die 20cm zwischen deinen Ohren: Arbeite an deinem Mindset. Nicht an deinen Zertifikaten. Sondern daran, wie du deinen Wert einschätzt. Wie du ihn vertrittst. Was du ausstrahlst.
Vertrauen statt Versuchen: Du kannst nicht "versuchen", ein gutes Money-Mindset zu haben. Entweder du hast es. Oder nicht. Es gibt kein "Ich versuch's mal".
Nein. Kostenlose Angebote selektieren nicht vor. Sie laden ungefiltert ALLE ein – auch die, die nur buchen, weil's gratis ist. Auch die, die nie buchen werden. Auch die, die deine Zeit verschwenden. Biete stattdessen kostenpflichtige Sessions an, die bei weiterer Zusammenarbeit angerechnet werden. So arbeitest du nur mit Menschen, die es WOLLEN – nicht nur, weil's gratis ist.
Du hast wahrscheinlich schon ein gutes intuitives Wertempfinden, was dein Angebot kosten sollte. Die Troubles fangen dann an, wenn du die Preise abhängig machst von aussen: weil ein Coach sagt "Mach High-Price-Ticket" oder weil du Angst vor Reaktionen hast. Hör auf damit. Setz den Preis, den DU für fair hältst. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne "Was werden die anderen denken?". Ohne "Ist das zu viel?". DU entscheidest. Nicht die anderen.
Dann hast du die falsche Zielgruppe. Oder du glaubst nicht, dass du es wert bist. Deine richtige Zielgruppe will Ergebnisse. Die ist bereit zu investieren. Die WILL mit dir arbeiten. Du musst nur aufhören, die Tür für ALLE offenzuhalten. Du musst aufhören zu denken: "Ich will ja niemanden ausschliessen." Doch. Genau das willst du. Du willst nur mit Menschen arbeiten, die es wirklich wollen. Die bereit sind zu investieren. Die DICH wollen.
Was bewegt Dich zu diesem Thema?
Ich bin gespannt auf Deine Gedanken dazu!
Teile gern, was Dir dazu durch den Kopf geht –
oder was Du Dir vielleicht noch wünschst: mehr zum Thema, ein konkretes Beispiel, eine andere Perspektive?
Business-Mentorin & Erfolgscoach für Frauen mit echter Expertise, die genug haben vom Gefühl: “da ist noch so viel Luft nach oben.”
Ich glaube nicht an Hustle um jeden Preis, an leere Versprechen oder daran, dass drei ChatGPT-Prompts die Million garantieren. Ich glaube an Klarheit, Haltung und die Bereitschaft, sich selbst ehrlich in die Augen zu schauen.
Der Preis ist nie das Problem. Es liegt immer an der Kommunikation – und daran, wie Du Dein Angebot verkörperst. Oder eben nicht.
Wenn Du das Gefühl hast, dass es an der Zeit ist, raus aus der Business-Friendzone zu kommen – dann bist Du hier genau richtig. Stöber im Blog, mach den Check – oder schreib mir direkt.
Ohne Verkaufsdruck. Aber mit Klartext.



